Feline infektiöse Peritonitis (FIP)
 

FIP wird durch ein Coronarvirus übertragen.

Es werden zwei Verläufe bei dieser Krankheit unterschieden:

Am häufigsten ist die nasse Form, die im Verlauf sehr beschleunigt ist. Typisch für diese Form ist die  schnelle Zunahme des Bauchumfanges.

Etwas seltener ist die trockene Form. Dabei wird nur langsam Flüssigkeit gebildet. Bei dieser Form  bekommen die Tiere oft leichtes Fieber, werden antriebslos und liegen einfach nur noch herum und schlafen . Im späteren Verlauf kommen  Erbrechen und Abmagerung dazu.

Die häufigsten Ansteckungen findet man bei Katzen zwischen dem 6-12 Lebensmonat, bei Tieren höheren Alters flacht der Ansteckungsgrad etwas ab. Anstecken können sich die Tiere über Körperflüssigkeiten, selbst wenn die Katze noch nicht an FIP erkrankt ist, ist sie Ausscheider dieser Viren. Schützen kann man seine Katze, indem man sie gegen FIP impfen lässt, jedoch nur gegen einen der FIP-Erreger, da FIP eine Vielzahl von Erreger aufweisen kann. Bevor Ihr Tier jedoch geimpft werden kann, muss ein FIP-Test durchgeführt werden. Die allgemein üblichen Tests sind jedoch kaum aussagefähig, da sie nur auf die Gruppe der Corona-Viren testen können, nicht jedoch speziell auf eine vorliegende FIP-Infektion. Außerdem sind diese Tests häufig falsch positiv. Wenn Sie ein wirklich aussagekräftiges Ergebnis haben möchten fragen Sie ihren Tierarzt nach einem FIP-Screening.

 

 

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